Die Geheimnisse von Stonehenge entschlüsseln

Gewähltes Thema: Die Geheimnisse von Stonehenge entschlüsseln. Tauche mit uns in Archäologie, Mythen, Astronomie und Ingenieurskunst ein und entdecke, wie ein prähistorischer Steinkreis bis heute Herzen, Fragen und Fantasie bewegt. Abonniere unseren Newsletter und teile deine Fragen!

Frühe Erdhügel und Gräben

Zu Beginn entstand ein kreisförmiger Graben mit innerem Wall sowie Pfostenstellungen, die Archäologen heute als rituelle Markierungen deuten. Radiokarbondaten legen nahe, dass diese erste Phase um 3000 v. Chr. begann.

Die Reise der Blausteine

Die kleineren Blausteine stammen aus den Preseli Hills in Wales, über 200 Kilometer entfernt. Ob per Schlitten, Rollen und Wasserwegen transportiert oder als Gletscherfracht, bleibt strittig – doch ihr Eintreffen veränderte die Anlage grundlegend.

Sarsen-Monolithe und Trilithen

Um 2500 v. Chr. wurden riesige Sarsensteine zu einem konzentrischen Kreis und Hufeisen aufgerichtet. Lintelsteine verbanden die Pfeiler und zeigten eine erstaunliche Präzision, die selbst moderne Vermessungsteams beeindruckt.

Sonnenwenden und Schattenspiele

Die Anlage ist so ausgerichtet, dass die Sommersonnenwende mit dem Sonnenaufgang entlang der Prozessionsachse erlebt wird. Zur Wintersonnenwende kehrt das Schauspiel um, was viele als Sinnbild zyklischer Erneuerung deuten.

Die Avenue zum Fluss Avon

Eine lange, leicht gewundene Avenue verbindet Stonehenge mit dem Fluss Avon. Zur Dämmerung spiegelte Wasser das Licht, während Prozessionen wahrscheinlich symbolisch zwischen Lebensraum und rituellem Zentrum pendelten.
Mittelalterliche Legenden berichten, Merlin habe die Steine aus Irland versetzt, vielleicht mit Hilfe von Riesen. Solche Geschichten erklären das Unvorstellbare und bewahren zugleich ein Gefühl von Ehrfurcht vor alter Kunst.

Archäologie im Feld

Geomagnetik, Bodenradar und Lidar vermessen Strukturen, bevor der erste Spatenstich fällt. Radiokarbondaten, Isotopenanalysen und Mikromorphologie ergänzen ein Bild, das mehrstimmig, vorsichtig und doch zunehmend detailreich wird.

Archäologie im Feld

Unweit des Kreises zeugen Siedlungsspuren von großen Zusammenkünften. Knochenreste, besonders von Schweinen, deuten auf saisonale Feste hin, bei denen Speisen, Geschichten und vielleicht auch Bauarbeiten geteilt wurden.

Archäologie im Feld

Ein reich ausgestattetes Grab nahe Stonehenge zeigt weite Verbindungen im frühen Bronzezeitalter. Isotopendaten verweisen auf Herkunft aus dem Alpenraum; Beigaben erzählen von Handwerkskunst, Status und Reisen über große Distanzen.

Archäologie im Feld

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Stein, Technik und Einfallsreichtum

Experimente zeigen, dass Gruppen mit Holzrollen, Schlitten, Seilen und Hebeln tonnenschwere Steine bewegen konnten. Entscheidend waren Rhythmus, Koordination und ein gemeinsamer Wille, der Ziele über Generationen trug.

Stein, Technik und Einfallsreichtum

Sarsensteine wurden mit Zapfen und Nuten verbunden, Lintel sorgfältig gekrümmt. Diese passgenauen Verbindungen verraten ein Verständnis von Statik, das ohne Metallwerkzeuge durch Erfahrung und beharrliche Tests entstand.

Erleben, mitreden, mitforschen

Wer einmal die Sonne durch die Steinachsen aufsteigen sah, vergisst den Moment nie. Teile deine Eindrücke in den Kommentaren, lade Fotos hoch und erzähle, welche Fragen dir aufgingen.
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